Aktueller Arbeitsmarktbericht

Beschäftigung 

Sehr positiv zeigt sich weiterhin die Entwickung der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Augsburg im Dezember 2018 (vgl. Abbildung). Die Zahl stieg wieder auf nun 147.290 Personen.

Beschäftigtenentwicklung

Am Stichtag 31. Dezember 2018 waren 147.290 Männer und Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 1.925 oder 1,3 Prozent mehr als zum 31. Dezember 2017. Derzeit gehen 45.067 (30,6 Prozent) einer Teilzeitbeschäftigung und 102.223 Personen einer Vollzeitbeschäftigung nach. 19.222 aller Beschäftigten haben keinen beruflichen Ausbildungsabschluss (13,1 Prozent), 87.474 verfügen über einen anerkannten Berufsabschluss (59,4 Prozent) und der Rest verteilt sich auf akademische Abschlüsse (18,8 Prozent) bzw. konnte nicht ermittelt werden.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Männer und Frauen nahm zu. Derzeit sind 73.887 Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das ist ein Plus von 530 oder 0,7 Prozent. Auch die Zahl arbeitender Frauen nahm zu: um 1.395 oder 1,9 Prozent auf 73.403 sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer nahm ebenfalls zu: um 1.230 oder 6,0 Prozent auf 21.743.

Wie schaut es in den einzelnen Wirtschaftszweigen aus? Fast alle verzeichnen einen Zuwachs:

  •  öffentliche Verwaltung (minus 150 oder minus 1,8 Prozent): 8.309
  • Verkehr und Lagerei (plus 109 oder plus 1,5 Prozent): 7.282
  • Handel (plus 178 oder plus 1,1 Prozent): 16.115
  • Baugewerbe (plus 259 oder plus 5,9 Prozent): 4.652
  • Verarbeitendes Gewerbe (plus 681 oder plus 2,3 Prozent): 30.136
  • Gesundheits- und Sozialwesen (plus 854 oder plus 3,4 Prozent): 25.691

Den Schwerpunkt der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) bildet die Berichterstattung über die sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten. Der Bestand wird auf Basis der Meldungen zur Sozialversicherung monatlich mit sechs Monaten Wartezeit ermittelt. Aufgrund der Abgabefristen und des Meldeflusses sind stabile statistische Ergebnisse aus der Beschäftigungsstatistik erst nach dieser Wartezeit zu erzielen.