Engelesspiel 2018

Zum Jahresende bedankt sich die Wirtschaftsförderung Augsburg nochmal bei allen Unternehmern und Förderern für ihre Unterstützung. Am 14. Dezember lud Bürgermeisterin Eva Weber daher ein letztes Mal in diesem Jahr zum Netzwerken.

Normalerweise kommt Augsburgs Unternehmerschaft immer bei einen der ihren zusammen. Die Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung Stadt Augsburg werden über das Jahr verteilt bei verschiedenen Unternehmen der Region abgehalten. Zum Jahresende lädt Eva Weber jedoch in die Verwaltung. Rund 80 Gäste nutzten die Chance, sich vor dem Jahreswechsel auszutauschen. Besonderes Schmankerl: Der Blick auf den Augsburger Christkindlesmarkt und das Engelesspiel.

Immer mehr neue Unternehmen

Aus Sicht der Zweiten Bürgermeisterin verlief 2018 sehr positiv für die Region. An vielen Stellen werde ausgebaut, neue Firmen siedelten sich an. Besonders freue sie sich über zahlrieche Gründer und Startups. "Viele der heute anwesenden hatten vor ein paar Jahren noch gar kein Unternehmen", erklärte sie. "Heute sind sie erfolgreiche Unternehmer und haben große Kunden wie die Stadtwerke." Dabei deutete sie auf Joachim Sommer, Mitgründer von Not Yet Visible.

Für Gründer und Startups engagierte sich die Stadt dieses Jahr auch wieder mit der Veranstaltung "Augsburg gründet!" im Kongress am Park. "Wir hatten über 400 Teilnehmer und waren ausgebucht", resümierte Weber. Die Stimmung, die Gespräche vor Ort und der vorherrschende Innovationsgeist begeisterten die Bürgermeisterin sehr. Letzteren zeigte 2018 ganz besonders auch die AQUAAIR GmbH & Co. KG aus Augsburg. Der Maschinenhersteller wurde dieses Jahr mit dem Bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet. Weber freute sich, die Geschäftsführer des Unternehmens beim Netzwerktreffen begrüßen zu dürfen und sprach ihnen ihre Hochachtung aus. "Einen Preis wie diesen, bekommt man nicht einfach so", lobte sie.

Innovationspark wächst

Freudig stimmte Weber auch die Entwicklung im Augsburg Innovationspark. Die Sicht auf die Institute von Fraunhofer und DLR sei zwar nicht mehr so schön frei. Das bedeute aber auch: Hier tut sich was. "Überall sieht man Baustellen", erklärte Weber. Zurzeit entstehen das MRM, das Q40 sowie das Weitblick 1.7 am Standort. Sie sei stolz, zu sehen, wie sich der Innovationspark weiterentwickelt.

Dem entgegen stehen die Entwicklungen rund um Fujitsu und LEDVANCE. Während letzteres bereits 2017 seine Werksschließung ankündigte und dieses Jahr schrittweise verfolgte, gab auch der PC-Hersteller seinen Rückzug aus Augsburg bekannt.

Insgesamt fiel Webers Bilanz jedoch positiv aus. Für das folgende Jahr wünschte sie den Anwesenden viel Erfolg und eine weiterhin gelungene Zusammenarbeit. In diese Zuge dankte sie sowohl den Unternehmen wie ihrem Team, für ihre Arbeit. "Ich freue mich schon auf 2019!"

Textquelle: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Bildquelle: Stadt Augsburg