Einfach gute Ideen gemeinsam umsetzen müssen – Die Stunde 1 im Innovationsprozess

Rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten am 07.05.2018 der Einladung ins Technologiezentrum Augsburg (TZA), um im Innovationsprozess einen Schritt weiter zu gehen. Damit widmete die Wirtschaftsförderung bereits zum zweiten Mal ein Netzwerktreffen dem Thema Innovationsprozesse.

Im Juni 2016 hatte mit dem Netzwerktreffen "Einfach gute Ideen haben müssen - DIE STUNDE NULL IM INNOVATIONSPROZESS" der Auftakt zu einer Reihe von Netzwerktreffen rund um das Thema Innovationsprozesse und Kreativität in Unternehmen begonnen. Für den zweiten Teil der Reihe mit dem Titel Einfach gute Ideen gemeinsam umsetzen müssen - DIE STUNDE 1 IM INNOVATIONSPROZESS konnte erneut die Augsburger Agentur Neonpastell gewonnen werden.

In seinem Impulsvortrag gab Neonpastell-Geschäftsführer Tobias Seemiller Einblick in die Grundlagen der Kreativitätsforschung. Er setzte dabei die Begriffe Innovation und Kreativität weitgehend gleich: "Im Allgemeinen ist der Begriff Innovation stark technologisch besetzt und der Begriff Kreativität eher kulturell-ästhetisch konnotiert. Dahinter steht aber im Grunde der gleiche Prozess. Es geht darum eine Idee solange konsequent zu verfolgen, bis sie in einem Ergebnis umgesetzt ist." Dieser Prozess lasse sich in vier Phasen einteilen: Problemidentifikation, Ideengenerierung, Ideenevaluation und -selektion sowie Implementierung bzw. Umsetzung. "Dieses Schema lässt sich nur selten linear durchexerzieren. Besonders bei der Ideenevaluation zeigt sich häufig, dass die Problemstellung noch nicht präzise genug identifiziert wurde, und alle bisherigen Ideen zu keiner echten Lösung führen werden." Um diesen Prozess in Teams und Unternehmen zielorientiert anstoßen und moderieren zu können, sei es daher wichtig die einzelnen Prozessphasen zu kennen und zu verstehen.

Im Anschluss an den Vortrag waren die Teilnehmer in vier Kleingruppen aufgefordert, die einzelnen Phasen des Kreativitätsprozesses mit Hilfe des TriggerTools zu veranschaulichen sich mit den anderen Teilnehmern über ihre persönlichen Erfahrungen damit auszutauschen.

"Innovationsfähigkeit ist ein wichtiges Schlüsselelement für einen florierenden Wirtschaftsstandort." sagt Eva Weber, zweite Bürgermeisterin sowie Wirtschafts- und Finanzreferentin der Stadt Augsburg. "Mit der Netzwerktreffen-Reihe "Die Stunde X im Innovationsprozess" wollen wir gezielt Technologieunternehmen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammenbringen, da diese beiden Branchen in den verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses jeweils besondere Stärken aufweisen und voneinder profitieren können."

Bild: Neonpastell GmbH Augsburg