Digitales Zentrum Schwaben DZ.S

Anfang 2016 hat das Bayerische Wirtschaftsministerium einen Wettbewerb für die Errichtung von Gründerzentren und Netzwerkaktivitäten im Bereich Digitalisierung ausgeschrieben: Im Rahmen der Initiative Gründerland.Bayern entsteht nun in jedem bayerischen Regierungsbezirk mindestens ein neuartiges Gründerzentrum. 2017 fiel in diesem Zusammenhang der Startschuss für die Gründung des Digitalen Zentrums Schwaben (DZ.S) in einer Kooperation von Augsburg und Kempten.

Der Förderantrag wurde durch die IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) eingereicht, die als Konsortialführerin in einem Konsortium mit dem IT-Branchennetzwerk aitiRaum e. V., der Stadt Kempten, der Allgäu GmbH, dem TCW Nördlingen, den Hochschulen in Augsburg und Kempten sowie der Universität Augsburg fungiert. Unterstützt wurde die Bewerbung durch ein breites Bündnis von zahlreichen Unternehmen der Region und den beiden Wirtschaftskammern. Auch die für die Region wichtige Umweltbranche ist über das Umwelttechnologische Gründerzentrum UTG eingebunden. Die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg unterstützen die neue Infrastruktureinrichtung im Wirtschaftsraum Augsburg.

Mit den geplanten Netzwerkaktivitäten in Schwaben sollen der Gründergeist in der Region gefördert und die Vernetzung von Start-ups und etablierten Unternehmen vorangetrieben werden. Zu diesem Zweck soll südlich vom aiti-Park ein neues Gebäude errichtet werden, das neben einem TechLab und einer CoWorking Area eine multifunktionale Zone mit Café und Think Tanks zur Förderung der Kommunikation und der Vernetzung vorsieht. Hier sollen digitale Geschäftsmodelle entwickelt und junge Unternehmen angesiedelt werden. Auch in Kempten wird es eine neue Infrastruktureinrichtung für das Digitale Zentrum Schwaben geben. Schwerpunktthema im Wirtschaftsraum Augsburg ist Internet of Things. IT-Sicherheit und Business Development sind überregionale Themen, die von Augsburg aus betreut werden. Am Standort Kempten widmet man sich den Themen digitaler Tourismus, Games Engineering und Fahrassistenzsysteme.